Positioning-Video-Call
Michael Brandtner bei einem Vortrag über Markenpositionierung

Mit einer klaren Markenpositionierung zu mehr Markt- und Unternehmenserfolg.

Markenstratege Michael Brandtner ist internationaler Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung und Lead-Partner von Ries Positioning Pioneers.

Über 30 Jahre Erfahrung Klienten aus über 50 Branchen Autor von vier veröffentlichten Büchern
Porträt von Michael Brandtner

Michael Brandtner, Positioning Consultant

Der Positioning-Consultant

Über Michael Brandtner

Seit 1996 berät er nationale und internationale Klienten in Fragen der Markenpositionierung und strategischen Markenführung. Seine Klienten kommen dabei aus über 50 Branchen vom innovativen Start-up über mittelständische Unternehmen, Verbände, Vereine, Bildungseinrichtungen bis hin zum internationalen Konzern.

Vorträge, Interviews und PublikationenAlle Details ansehen
  • Neben seiner Beratertätigkeit ist er gefragter Referent auf Tagungen, Symposien und Firmen-Intern-Veranstaltungen.
  • Als Interviewpartner nimmt er regelmäßig Stellung zu den Themen Markenführung und Markenpositionierung, egal ob in Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Radio, Fernsehen oder Podcasts.
  • In seinem Blog www.brandtneronbranding.com analysiert er einmal wöchentlich Marken, Markenkonzepte und aktuelle Entwicklungen in der Welt der großen und kleinen Marken.
  • 2001 veröffentlichte er seine Schrift „Die 7 Schlüssel zur Markenpositionierung“.
  • Im Jänner 2006 erschien sein Buch „Brandtner on Branding: Entdecken Sie die 11 Naturgesetze der Markenführung und ihre strategischen Konsequenzen“. Es ist das Strategiebuch unter den Markenbüchern.
  • 2019, 2021 und 2024 folgten „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“, „Radikale Markenfokussierung“ und „Siegermarken“. Das ist die ultimative Trilogie zum Marken- und Markterfolg.

Beratung

Die eine Erfolgsposition finden

Der Erfolg von Marken, Unternehmen und Organisationen hängt heute mehr denn je davon ab, wie diese in der Wahrnehmung und folglich am Markt positioniert sind.

Das gilt für B2C wie auch B2B, für Start-ups wie auch etablierte Marken und Unternehmen. Denn wer heute in diesem Umfeld nur als weiterer Anbieter unter vielen wahrgenommen wird, hat wenig Aussicht auf dauerhaften und gewinnbringenden Erfolg.

Genau das ist das Spezialgebiet von Michael Brandtner. In vorab genau definierten Projekten hilft er seit über 30 Jahren Unternehmen und Organisationen die optimale Markenpositionierung für die Zukunft zu finden. Klassische Aufgabenstellungen dabei sind:

Positionierung

Der Erfolg einer Marke oder eines Unternehmens hängt heute mehr denn je davon ab, wie die Marke bzw. das Unternehmen in den Köpfen der Kunden und folglich am Markt positioniert ist. Deshalb empfiehlt sich folgende systematische Vorgehensweise:

  1. Positioning-Check: Wo steht die eigene Marke heute in Relation zum Wettbewerb aus Kundensicht?
  2. Trend-Monitoring: Was sind die generellen und spezifischen Trends, die man unbedingt bei der Positionierung beachten sollte?
  3. Strategische Implikationen: Was sind die strategischen und operativen Ableitung aus den Punkten 1 und 2 (So muss ein Marktführer anders denken und handeln als ein Herausforderer, Mitläufer oder ein Start-up-Unternehmen.)
  4. Positionierungsmöglichkeiten: Welche Möglichkeiten zur Positionierung gibt es und wo liegen jeweils die Vor- und Nachteile
  5. Positionierungsempfehlung inkl. Begründung, Selbstdarstellung und Prototyp-Slogan
  6. Markendrehbuch für die Umsetzung inkl. Prototyp-Kommunikation
  7. Briefing als Kurzzusammenfassung

Das Ergebnis: Eine starke mentale und tatsächliche Position, die intern und extern die Richtung für die Zukunft vorgibt.

Repositionierung

Die schwierigste strategische Markenaufgabe von allen ist mit Sicherheit die Repositionierung einer bestehenden Marke. Der Grund: Das Umlernen ist für uns Menschen sehr viel schwieriger als das Neulernen. Deshalb empfiehlt sich folgende systematische Vorgehensweise:

  1. Positioning-Check: Wo steht die eigene Marke heute in Relation zum Wettbewerb aus Kundensicht und was sind die wesentlichen Gründe und Veränderungen für die angedachte Repositionierung
  2. Trend-Monitoring: Was sind die generellen und spezifischen Trends, die man unbedingt bei der Repositionierung beachten muss
  3. Strategische Implikationen: Was sind die strategischen und operativen Ableitungen aus den Punkten 1 und 2 unter spezieller Berücksichtigung der Gründe für die angedachte Repositionierung.
  4. Generelle Repositionierungsmöglichkeiten:
    • Back to the roots
    • Auf zu neuen Ufern mit einer Leadleistung
    • Andenken eines Mehr-Marken-Systems
  5. Repositionierungsempfehlung inkl. Begründung, Selbstdarstellung und Prototyp-Slogan
  6. Markendrehbuch für den Repositionierungsprozess inkl. Prototyp-Kommunikation
  7. Briefing als Kurzzusammenfassung

Das Ergebnis: Eine starke mentale und tatsächliche Zukunftspositionierung, die wieder intern und extern die Richtung ganzheitlich vorgibt.

Neupositionierung

Die Schlüsselstrategie aus Positionierungssicht für Innovationen, neue Marken und Start-up-Unternehmen lautet „Kreieren einer neuen Kategorie“. Dazu empfiehlt sich folgende systematische Vorgehensweise:

  1. Positioning-Check: Wie und warum ist die Idee/Innovation entstanden und wie sieht dazu das Wettbewerbsumfeld aus Kundensicht aktuell aus
  2. Trend-Monitoring: Was sind die generellen und spezifischen Trends speziell auch aus Sicht der bisherigen Marktkategorisierung
  3. Strategische Implikationen: Was sind die strategischen und operativen Ableitungen aus den Punkten 1 und 2 unter spezieller Berücksichtigung der mentalen und tatsächlichen Marktkategorisierung.
  4. Kategoriemöglichkeiten: Welche neuen Kategorien kann man kreieren und wo liegen jeweils die Vor- und Nachteile
  5. Positionierungsempfehlung inkl. Begründung:
    • Kategoriedefinition als Basis
    • Verbale Positionierung (inkl. Selbstdarstellung)
    • Visuelle Positionierung
    • Markenname
    • Prototyp-Slogan
  6. Kurzmarkendrehbuch für die Umsetzung mit Fokus auf den zukünftigen Wachstumspfad (Zielgruppe/Community, Vertriebsweg(e), Medien) und Prototyp-Kommunikation
  7. Briefing als Kurzzusammenfassung

Ergebnis: Eine starke strategische und operative Markenbasis für die Zukunft, um die eigene Idee/Innovation vom konkreten Kleinen zum emotionalen Großen wachsen zu lassen.

Markensysteme

Jede Marke erreicht einmal ihren Zenit. Deshalb sollten vor allem große und marktdominierende Unternehmen frühzeitig über ein fokussiertes Mehr-Marken-System nachdenken, das dauerhaft die Unternehmenszukunft absichert und ausbaut. Bei der Entwicklung oder Überprüfung eines Mehr-Marken-Systems sollte man systematisch so vorgehen:

  1. Zielsetzung für das Mehr-Marken-System definieren
  2. Analyse der bestehenden Marken aus mindestens diesen fünf Perspektiven:
    • Kundenperspektive
    • Wettbewerbsperspektive
    • Verkaufsperspektive (speziell wichtig für b2b-Markensysteme)
    • Unternehmensperspektive
    • Zukunftsperspektive
  3. Festlegung der Positionierung der Kernmarke als Markensystembasis
  4. Entwicklung und Bewertung von Alternativen für das Markensystem rund um die Kernmarke jeweils mit den Vor- und Nachteilen
  5. Festlegung des Markensystems und Definition der Rollen aller Marken im System
  6. Festlegung des Prozess zur Erreichung des neuen Markensystems

Ergebnis: Ein starkes Markensystem, das heute und morgen wesentlich zur Wertschätzung und Wertschöpfung des Unternehmens unter bestmöglichem Einsatz der Ressourcen beiträgt.

Namensfindung

Neue Markennamen sollte man nie in Isolation entwickeln, sondern vielmehr immer auf Basis der verbalen und visuellen Positionierung. Anders ausgedrückt: Im Idealfall spielen verbale Positionierung, visuelle Positionierung und Markenname in der Wahrnehmung und im Gedächtnis der Kunden perfekt zusammen. Dazu sollte man in sechs Schritten vorgehen:

  1. Klare Zielsetzung für den Markennamen
  2. Definition des Eigenschaftsprofils für den Markennamen basierend auf der Markenpositionierung
  3. Entwickeln von Begriffswolken basierend auf dem Eigenschaftsprofil
  4. Entwickeln (mit Kreativitätstechniken) von ersten Markennamen basierend auf den Begriffswolken (Hier schlägt noch Quantität Qualität)
  5. Bewertung der Markennamen und Auswahl (Hier entscheidet die Qualität)
  6. Rechtliche Überprüfung und Markenregistrierung (Diese ist nicht im Angebot enthalten, sondern sollte im Idealfall, wenn man es nicht selbst macht, ein erfahrener Anwalt machen.)

Ergebnis: Ein starker Markenname, der perfekt mit der verbalen und visuellen Positionierung zusammenspielt und so wesentlich zum Erfolg und zur Wertsteigerung beiträgt.

Wie eine Zusammenarbeit beginnt

  1. Unverbindlich kennenlernen

    Entscheidend für den Erfolg ist dabei immer vorab ein unverbindliches Meeting und Kennenlernen, um eine gemeinsame Basis und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Dieses erste Meeting darf dabei ruhig auch länger dauern.

  2. Die sieben Prinzipien als Einstieg

    Gerne präsentiert Michael Brandtner als Einstieg dabei seine 7 wichtigsten Prinzipien der Markenpositionierung. Sie bilden die perfekte Basis für eine erste gemeinsame Diskussion.

  3. Projektrahmen festlegen

    Der genaue Projektumfang hängt klar von der Aufgabenstellung ab. Der Projektzeitraum beträgt in der Regel 4 bis 16 Wochen.

Michael Brandtner bei einem Vortrag auf der Bühne

Positioning-Video-Call

Ihr Call zum Markenerfolg

Sie haben Fragen zur Positionierung Ihrer Marke und möchten sich gerne einmal dazu austauschen, dann zögern Sie nicht. Gerne können wir uns einmal unverbindlich via Video-Call dazu treffen.

Schicken Sie mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Video-Call“ und dazu noch 2 oder 3 konkrete Terminvorschläge Ihrerseits.

Bücher

Die Markenbücher

Buchcover „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“

Markenpositionierung im 21. Jahrhundert

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Der Erfolg einer Marke hängt heute mehr denn je davon ab, wie diese am Markt bzw. in der Wahrnehmung der Kunden positioniert ist. So verkaufen sich viele Marken und damit auch Unternehmen weit unter ihrem Wert, weil sie – wenn überhaupt – nur als eines unter vielen gesehen werden. Das sollte nicht sein.

In diesem Buch zeigt Österreichs führender Markenpositionierungsexperte Michael Brandtner anhand von vielen Praxisbeispielen, vom Konzern über KMUs bis hin zum Start-up-Unternehmen auf, wie man in diesem von der Globalisierung und Digitalisierung getriebenen Wettbewerbsumfeld des 21. Jahrhunderts die eigene Marke optimal positioniert.

Dazu gibt es am Ende des Buches noch ganz konkrete Ratschläge für Marktführer, für Nicht-Marktführer, für B2B-Marken, für Start-up-Unternehmen und für regionale Marken. Nicht umsonst nennt Verkaufs-Guru Martin Limbeck dieses Buch „die neue Bibel der Markenpositionierung“.

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Buchcover „Radikale Markenfokussierung“

Radikale Markenfokussierung

Mehr zum Buch

Marken scheitern nicht auf dem Managementpapier und auch nicht in den umfangreichen Powerpoint-Präsentationen der Berater oder Agenturen, sondern in der Wahrnehmung der Kunden – wo sie schlicht nicht präsent sind. Entscheidend ist daher der Markenfokus, das eine Wort, für das die Marke steht und mit dem sie sich aus Kundensicht von ihren Mitbewerbern abhebt.

Basierend auf den Grundsätzen aus seiner Erfolgsbibel „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“ liefert Positionierungsexperte Michael Brandtner in diesem Buch eine radikale Anleitung zum Markenerfolg im digitalen Hyperwettbewerb. Direkt, oft auch kontroversiell, aber immer auf dem Punkt, zeigt er anhand vieler Praxisbeispiele auf, was die Sieger von den Verlierern unterscheidet und wie Unternehmen ihre Marken so fokussieren, dass sie einen fixen Platz in den Köpfen ihrer Zielgruppen einnehmen.

Dazu liefert er in 11 Kapiteln 11 ultimative Fokussierungsregeln, die im Detail zeigen, worauf sich Entscheider fokussieren sollten und worauf nicht, um dauerhaft eine starke dominante Position in den Köpfen der Kunden und am Markt zu erzielen. Für Markenprofessor Karsten Kilian ist es das eine Markenbuch, das unbedingt lesen sollte: „Wer nur Zeit hat, ein Markenbuch zu lesen, sollte sich Radikale Markenfokussierung von Michael Brandtner nicht entgehen lassen.“

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Buchcover „Siegermarken“

Siegermarken

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Sie machen mehr Umsatz. Sie machen mehr Gewinn. Sie können höhere Preise durchsetzen. Sie wachsen schneller als der Mitbewerb. Sie haben mehr Marktanteil, bringen mehr Wertschöpfung für das Unternehmen und haben natürlich einen höheren Markenwert. Sie sind bekannter, beliebter und werden klar bevorzugt. Das alles leisten Siegermarken.

Was aber macht den großen Unterschied zwischen Siegermarken und dem Rest des Feldes aus? Genau darum geht es in diesem Buch. Markenexperte Michael Brandtner zeigt klar auf, was Siegermarken so einzigartig macht und wie Sie Ihre Marke, egal ob Marktführer, Herausforderer oder Start-up, zur Siegermarke machen. Dazu präsentiert er die zehn ultimativen Denkmuster zum Erfolg. Ein Muss für alle Marken- und Unternehmensverantwortlichen!

Dazu schreibt Markenexperte Olaf Hartmann: „Das Buch denkt in Marktlogik statt in Kampagnenlogik, es fordert Entscheidung statt Komplexität und es erinnert daran, dass Marke ein Ordnungsprinzip ist – kein Dekorationselement. Brandtner zeigt, warum viele Marken nicht am Wettbewerb scheitern, sondern an mentaler Unordnung. Gerade für Entscheider, die Marke als Führungsinstrument verstehen wollen, ist das ein relevanter Impuls. Siegermarken ist damit kein trendiger Marketing-Fluff, sondern ein strategischer Denkrahmen.“

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Buchcover „Brandtner on Branding“

Brandtner on Branding

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Kann man zukünftige Entwicklungen von Märkten vorhersagen?

Die revolutionäre Antwort in diesem Buch lautet „ja“.

So zeigt der Autor anhand vieler Praxisbeispiele auf, dass Märkte, genau wie die Natur, den Kräften der Evolution (Weiterentwicklung) und Divergenz (Abweichung) unterliegen.

Daher gilt es, so der Autor, nicht nur diese langfristige Dynamik von Märkten zu kennen und zu verstehen, entscheidend ist, dass man damit markenstrategisch richtig umgeht. Im Detail erklärt er, wie man starke Marken in dynamischen Märkten aufbaut und pflegt. Die Erfolgsformel dazu lautet „zuerst Divergenz, dann Evolution“.

Er zeigt aber auch auf, dass jede Marken- und folglich Unternehmensstrategie zum Scheitern verurteilt ist, die sich gegen diese Dynamik der Märkte stemmt.

Fazit: Das ist das Strategiebuch unter den Markenbüchern.

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Leserstimmen

Was Leserinnen und Leser sagen

„Präzise. Klar. Und immer genau auf den Punkt. Das ist die neue Bibel der Markenpositionierung.“

Martin Limbeck, führender Verkaufs- und Vertriebsexperte, Keynote-Speaker und Bestsellerautor

„Man muss nicht mit allen Ideen in diesem Buch übereinstimmen, um es mit Gewinn für das eigene Unternehmen zu lesen.“

Hermann Neuburger, Geschäftsführer Neuburger

„Kompakt. Aktuell. Zukunftsorientiert. Genau das, was eine starke Marken- und Unternehmenspositionierung ausmacht, zeichnet auch dieses Buch aus.“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon, Gründer und Honorary Chairman, Simon-Kucher & Partners

„Nicht nur als Berater, sondern auch als Autor bringt Michael Brandtner auf den Punkt, wie man heute die eine Erfolgspositionierung für die eigene Marke findet und nachhaltig besetzt.“

Thomas Moser und Martin Öller, Gründer und Eigentümer Loxone

„Markenführung, Markenpositionierung – ein immerwährendes und komplexes Thema für jedes erfolgreiche Unternehmen. Michael Brandtner bietet mit diesem Buch genau zur richtigen Zeit klare, sachliche und fachlich wertvolle Orientierung.“

KommR Johannes Artmayr, STRASSER Steine

„Markenpositionierung im 21. Jahrhundert ist aktuell das wichtigste Buch zu diesem Thema. Es zeigt nicht nur die entscheidenden Prinzipien auf, sondern vor allem auch, dass Marken- und Markterfolg immer relativ ist, also von der eigenen Strategie und den Strategien der Mitbewerber abhängig ist. Zusammenfassend: Absolut lesens- und empfehlenswert.“

Josef Graf, Vorstand EFM Versicherungsmakler AG

„So geht Markenpositionierung im 21. Jahrhundert. Jeder und jede, die heute für eine Marke verantwortlich ist, sollte dieses Buch gelesen haben. Es zeigt nicht nur, wie man heute die eine Erfolgsposition findet, sondern vor allem auch, wie sich die Wettbewerbs- und Kommunikationslandschaft durch die Globalisierung und Digitalisierung verändert hat.“

Reinhard Möseneder, 25 Jahre Markenartikelerfahrung in internationalen Konzernen wie Procter & Gamble oder Schwarzkopf & Henkel, Generaldirektor Colgate-Palmolive Österreich-Schweiz, aktuell Geschäftsführer und Miteigentümer von Peeroton Sporternährung

„Ein tolles Buch zum Thema ‚Marke und Positionierung‘ für alle, die vor bzw. inmitten der Herausforderung stehen, ihre Marke im veränderten digitalen Umfeld zu positionieren. Danke für die vielen Anregungen und Denkanstöße, die mich enorm inspiriert haben. Eines der Bücher, die man gerne ein zweites Mal liest und mit einer Menge Notizen versieht.“

Mag. Thomas Saliger, Marketingleiter der XXXLutz Gruppe

„Die eigene Position klar benennen, verbalisieren und visualisieren. Das braucht es für den langfristigen Marken- und Markterfolg im 21. Jahrhundert. Michael Brandtner erklärt kurzweilig und verständlich, wie Markenpositionierung heute funktioniert und fasziniert! Fazit: ‚Positioning‘ von Al Ries und Jack Trout war perfekt für das 20. Jahrhundert. ‚Markenpositionierung‘ von Michael Brandtner ist perfekt für das 21. Jahrhundert.“

Prof. Dr. Karsten Kilian, Markenlexikon.com

„Das neue Buch von Michael Brandtner zeigt klar und deutlich auf, dass Markenpositionierung weit mehr als nur ein Marketing- oder Werbekonzept ist. In der Überflutung von Informationen und im sich stetig verschärfenden Wettbewerb des 21. Jahrhunderts ist Positionierung das Herz und Hirn jeder Marken- und Unternehmensstrategie und damit auch der größte Hebel, Unternehmenswerte zu schaffen und nachhaltig zu verbessern. Ich kann daher dieses Buch jedem Unternehmen ans Herz legen, das sich mit seinen Leistungen einzigartig und unübersehbar auf dem Markt platzieren will.“

Jörg Weisser, Marketingleitung Commend International

„Während die Marketingwelt versucht, technologischen Trends wie KI oder Big Data hinterher zu rennen, fokussiert sich dieses Buch auf das, was im Marketing immer wirklich zählt: Die Markenpositionierung. Der Mensch ist kein rationales Wesen, sondern ein rationalisierendes. Wer Menschen bewegen will, muss sie berühren. Dieses Momentum schaffen Unternehmen nachhaltig nur, wenn sie verstanden haben, eine relevante Markenpositionierung zu leben. Dieses Buch gibt ihnen praxisnahe Anleitung und viele Beispiele, wie mit zeitgemäßer Fokussierung auf einen Kern Wertschöpfung erzielt wird.“

Christian Rätsch, CEO Saatchi & Saatchi Deutschland

„Mit seinem neuen Buch gibt Michael Brandtner allen Markenverantwortlichen das richtige Werkzeug in die Hand. Es müsste zur Pflichtlektüre erklärt werden für jedes Unternehmen, das daran Interesse hat, seine Positionierung zu schärfen und damit sein Überleben mittel- und langfristig zu sichern. … Ich habe mich von Michael Brandtner zweimal in unterschiedlichen Unternehmen und Marken begleiten lassen. Aufgrund seines unglaublichen Wissens und seiner vielen sehr konkreten Beispiele aus der internationalen Markenwelt war dies mit Abstand die kurzweiligste und interessanteste Beratung, die wir jemals hatten. Wir profitieren bis heute von den damaligen Erkenntnissen.“

Gerhard Hinterkörner, Geschäftsführer Tante Fanny Frischteig GmbH und Gründer von Movement 21

„Michael Brandtner versteht es immer wieder, mich auf die wirklichen Kernelemente der Positionierung zu fokussieren, so auch in seinem neuen Buch.

Wir im Management glauben ja immer, je mehr wir sagen umso besser ist es für die Marke! Nein, das Gegenteil ist gefragt, denn klare eindeutige Botschaften sind jene, welche die Marke stärken und sie einzigartiger machen. Michael Brandtner gelingt es mit seinen Ausführungen und Praxisbeispielen in diesem Buch sehr gut, uns Positionierungsverantwortliche auf die sich radikal verändernden Kommunikationskanäle des 21. Jahrhunderts einzustellen und uns auf diesem herausfordernden Weg zu begleiten.

Dieses Buch ist ein perfekter Kompass, der uns die Richtung im digitalen Wettbewerb aufzeigt.“

Andreas Haider, Geschäftsführer der Unimarkt Gruppe und Präsident des österreichischen Franchiseverbands

Vorträge und Seminare

Echter Mehrwert mit Unterhaltungswert

Viele Impulsvorträge, Referate und Workshops entpuppen sich letztendlich als tolle Unterhaltung ohne langfristige Substanz. Starke Präsentationen bieten beides: Unterhaltungswert und echten Mehrwert für die Marken- und Unternehmensführung.

Basierend auf seinen Erfolgsbibeln „Markenpositionierung im 21. Jahrhundert“, „Radikale Markenfokussierung“ und „Siegermarken“ bietet Michael Brandtner genau das, egal ob als Keynote, Impulsvortrag oder auch Seminar.

Die aktuellen Top-5-Themen

  • Michael Brandtner bei seinem Vortrag am CAMPUS 02

    Markenpositionierung zum Anhören – Vortrag am CAMPUS 02 (YouTube)

Dauer, Inhalte und Sprache im Detail

Kongresse, Seminare, Unternehmen

So ist er neben seiner Beratertätigkeit gefragter Vortragender bei Kongressen, Seminaren und auch Firmen-intern-Veranstaltungen zu den Themen Markenpositionierung und Markenführung.

30 Minuten bis 2 Tage

Sein Spektrum geht dabei vom inspirierenden 30-Minuten-Impulsreferat bis hin zum 2-Tages-Intensivseminar.

Fachlich fundiert, pointiert

Anhand vieler aktueller Beispiele zeigt er fachlich fundiert und pointiert, worauf man bei einer erfolgreichen Markenpositionierung und Markenführung achten muss.

Individuell abgestimmt

Die Titel, Themen, Inhalte und Sprache (Deutsch oder Englisch) werden dabei spezifisch auf die jeweilige Zielsetzung und Zielgruppe abgestimmt.

FAQ

Häufige Fragen zur Markenpositionierung

Grundlagen
Warum ist die Positionierung so wichtig für den Marken- und Unternehmenserfolg?

Wer heute in diesem Umfeld nur als weiterer Marktteilnehmer unter vielen wahrgenommen wird, hat wenig Aussicht auf dauerhaften Erfolg, sprich auf dauerhaften Umsatz und Gewinn. Eine starke Markenpositionierung stellt sicher, dass man in einem bestimmten Bereich die erste Wahl in den Köpfen der Kunden ist. War Dr. Best vor 1988 eine weitere Handzahnbürste unter vielen (keine gute Position), ist man heute nicht nur die führende nachgebende Zahnbürste, sondern sogar in Summe die Nr. 1 bei Handzahnbürsten (eine sehr gute Position).

Was bedeutet die KI-Suche für die Markenpositionierung?

Durch die KI-Suche wird die Positionierung für Marken und Unternehmen noch wichtiger. Wer sich heute unklar in der digitalen Welt präsentiert, kann auch von der KI nicht klar zugeordnet werden. Hier haben speziell jene Unternehmen Handlungsbedarf, die sich in den letzten Jahren a) zu sehr auf Performance-Marketing verlassen haben und b) gleichzeitig dabei das Thema Branding vernachlässigt haben. Heißt in Summe: Jedes Unternehmen sollte heute die Positionierung der eigenen Marke(n) unbedingt auch unter KI-Perspektive auf den Prüfstand stellen.

Woran erkennt man eine starke Markenpositionierung?

Die stärksten Marken besitzen ihren Markt im wahrsten Sinne des Wortes. Sie denken Cola. Sie denken Coca-Cola. Sie denken Hamburger. Sie denken McDonald’s. Sie denken Energydrink. Sie denken Red Bull. Sie denken Fernbus. Sie denken Flixbus. Sie denken Suche im Internet. Sie denken Google. Sie denken Videostreaming. Sie denken Netflix. Sie denken Musikstreaming. Sie denken Spotify. Sie denken KI-Chatbot. Sie denken ChatGPT. Sie denken Brille. Sie denken Fielmann. Diese Art der mentalen und tatsächlichen Marktführerschaft wird in Zukunft noch wichtiger werden. Das gilt für globale, internationale, nationale und auch regionale Marken.

Warum sollte man eine Marke im Idealfall auf ein einziges Wort reduzieren?

Je komplexer das Umfeld wird, desto wichtiger wird, dass man die eigene Positionierung auf den Punkt, im Idealfall auf ein Wort fokussiert und reduziert. So steht BMW für „Fahrfreude“, Dr. Best für „nachgebend“, Milka für „zart“, Zotter für „handgeschöpft“ oder Nivea für „Pflege“. Aus dieser Warte betrachtet sind die meisten Markenstatements heute viel zu „überfüllt“. Das mag bei Managementmeetings gefallen, funktioniert aber nicht in den Köpfen der Kunden. Aber nur und nur dort fällt die Entscheidung, was, wann, wo und wie oft gekauft wird. Nirgendwo sonst!

Warum sollte man bei der Markenpositionierung immer mit der Wahrnehmung der Kunden starten?

Kunden wählen, wenn man von staatlichen Monopolen absieht, immer aus. Entscheidend ist daher, dass man einmal weiß, wie man in Relation zum Mitbewerb in den Köpfen der Kunden positioniert ist. So muss ein Marktführer anders denken und handeln als ein Herausforderer, Mitläufer oder auch ein Start-up-Unternehmen. Die mentale Ausgangslage „diktiert“ die eigene Markenstrategie. Wer das ignoriert, darf sich nicht wundern, wenn die eigene Strategie nicht die gewünschten Resultate erzielt.

Die eigene Marktposition
Was sollte ein Marktführer machen?

Der Marktführer ist der einzige Marktteilnehmer, der in Summe für den Markt eintreten darf. Für Coca-Cola macht es absolut Sinn, dass man für mehr Cola-Konsum in Summe wirbt. Für Pepsi-Cola würde das keinen Sinn machen, denn da würde man Werbung vor allem für den Erzrivalen Coke machen. Das heißt: Der Marktführer sollte a) den Markt in Summe wichtiger machen, b) im eigenen Slogan die Marktführerschaft direkt oder subtil kreativ unterstreichen und im Falle des Falles auf ein Mehr-Marken-System setzen, um einen Markt wirklich nachhaltig zu dominieren.

Was sollte ein Herausforderer machen, der im Schatten eines starken Marktführers steht?

Das beste Beispiel dafür ist BMW. In den 1960er Jahren war ein Mercedes der Inbegriff für Prestige und Fahrkomfort. Also besetzte BMW sehr erfolgreich die genau gegenteilige Position mit „Fahrfreude“. Als Herausforderer sollte man die eine Alternatividee zum Marktführer suchen und dann besetzen. Die stärkste Idee von Burger King war und ist „gegrillt statt gebraten“. Genau das ist die eine positive Idee gegen die „Burgerbrater“ McDonald’s.

Warum sollten starke Marktführer auf ein Mehr-Marken-System setzen?

Keine Marke dieser Erde kann ewig wachsen. Jede Marke erreicht einmal ihren Zenit. Genau deshalb sollten extrem starke Marktführer frühzeitig auf ein Mehr-Marken-System a la Coca-Cola, Procter & Gamble oder Nestlé setzen. (Wo wäre etwa P&G heute, wenn man sich frühzeitig nur auf die Marke Ivory fokussiert hätte?)

Spannend dabei ist in der Praxis, dass viele kleine und mittlere Unternehmen zu viele Marken haben, die man sich weder leisten kann noch sollte. Gleichzeitig haben viele große Unternehmen zu wenige Marken, um ihren Markt wirklich dauerhaft zu dominieren. Das gilt ganz speziell auch in disruptiven Märkten.

Worauf muss man bei der Positionierung eines neuen Produktes oder einer Dienstleistung achten?

Die größten Markenerfolge beruhen auf dem Prinzip der neuen Kategorie. Wo wäre Red Bull heute, wenn man eine weitere Cola lanciert hätte? Die Idee „erster Energydrink“ machte Red Bull zur aktuell drittwertvollsten Getränkemarke der Welt hinter Coca-Cola und Pepsi-Cola. (Wahrscheinlich wird man in absehbarer Zeit Pepsi-Cola sogar überholen.) Im Idealfall sollte man daher bei der Positionierung eines neuen Produktes oder einer neuen Dienstleistung auf den Ansatz der neuen Kategorie setzen.

Worauf sollte man unbedingt bei der Positionierung eines Start-ups achten?

Die stärksten Start-up-Unternehmen beruhen auf dem Prinzip der Kategorie. Es geht also darum, dass man eine freie Kategorie findet, die man als erste Marke in der Wahrnehmung der Kunden besetzen kann. Netflix fand diese Idee mit Videostreaming, Spotify mit Musikstreaming und Flixbus als Fernbusunternehmen. „Die erste Miniserver-basierte Smarthome-Lösung“ war die Erfolgsbasis von Loxone. Wenn man diese Kategorie gefunden und definiert hat, sollte man diese durch die visuelle Positionierung und den Markennamen verstärken.

Was ist der Unterschied zwischen dem First-Minder- und dem First-Mover-Advantage?

Markenführung ist kein Kampf der Produkte, es ist ein Kampf um die Wahrnehmung. Entscheidend ist daher nicht, wer der Erste am Markt (First-Mover), sondern die erste Marke in der Wahrnehmung (First-Minder) ist. Über Jahre war der Nissan Leaf das meistverkaufte Elektroauto am Markt, aber nie in der Wahrnehmung der Kunden. In der Wahrnehmung der Kunden war immer Tesla Pionier und Marktführer. First-Mover ist die ideale Basis für den Markenerfolg, entscheidend ist aber letztendlich wer First-Minder ist.

Worauf muss man bei der Repositionierung einer Marke achten?

Das ist der schwierigste Markenjob von allen, weil für uns Menschen das Umlernen schwieriger ist als das Neulernen. Diese Erfahrung hat jede und jeder gemacht, der sich einmal eine Sportart selbst falsch einlernte und dann umlernen musste. Aus Markensicht gibt es nur zwei erfolgsversprechende Wege, eine Marke erfolgreich zu repositionieren: (1) Man kann sich auf eine frühere Position refokussieren, die immer noch relevant ist. Das machte etwa Nivea 2011 mit der Refokussierung auf „Pflege“. (2) Man entwickelt ein Leadprodukt oder eine Leaddienstleistung mit dem Potenzial die Marke in Summe zu repositionieren. Dies machte Nimm 2 sehr erfolgreich mit den Lachgummis und Alpecin mit dem Koffeinshampoo.

Was eine Position stark macht
Was hat Markenpositionierung mit Wertschätzung und Wertschöpfung zu tun?

Eine starke Marke ist viel mehr als nur ein bekannter Name. Eine starke Marke besitzt Pricing-Power, also die Kraft, dass man am Markt höhere Preise als der Mitbewerb durchsetzen kann. Genau deshalb sind starke Marken Wertschätzungs- und Wertschöpfungsfaktoren für Unternehmen. Und die Markenpositionierung ist dafür die Basis. So ist es etwa logisch, dass eine handgeschöpfte Schokolade wertiger ist als eine herkömmliche. Heißt aber auch: Qualitäts- und Preispositionierung müssen perfekt zusammenspielen.

Welche Rolle spielen Emotionen bei der Markenpositionierung?

Emotionen sind für den Markenerfolg enorm wichtig. Entscheidend dabei ist aber, dass die Emotion in der Marke selbst liegt. Emotionale Werbung alleine macht noch lange keine emotionale Marke. Jede Energydrink-Marke der Welt kann wahrscheinlich eine emotionalere Werbekampagne als Red Bull machen. Aber keine Energydrink-Marke der Welt kann dieselben Markenemotionen wie das Original in den Köpfen der Kunden auslösen.

Welche Rolle spielt der Faktor Zeit bei der Positionierung einer Marke?

Starke Marken sind in der Regel nicht über Nacht erfolgreich. Zudem können starke Markenideen ihre volle Kraft nur dann entfalten, wenn man diese immer und immer und immer wieder wiederholt. So ist Red Bull seit 1987 der Original-Energydrink, der Flügel verleiht. Dr. Best ist seit 1988 die nachgebende Zahnbürste und BMW steht seit den 1960er Jahren für „Freude am Fahren“.

Viele Unternehmen machen den Fehler, dass man viel zu oft an der eigenen Marke „herumbastelt“, statt wirklich einmal die eine Idee zu finden und festzulegen, die sowohl extern als auch intern den einen großen Unterschied ausmacht. Im Idealfall entwickelt sich so eine Marke vom „konkreten Kleinen“ zum „emotionalen Großen“.

Warum erfordert eine starke Positionierungsidee immer Opferbereitschaft?

Keine Marke kann alle und jeden ansprechen. Wer es versucht, wird letztendlich erkennen müssen, dass die eigene Marke für nichts steht. So sind heute (leider) viele Marken überdehnt, verlieren so an Profil und natürlich auch an Pricing-Power. Zudem wird man in Zukunft auch noch verstärkt von der KI-Suche abgestraft werden. Genau aus diesen Gründen sind Positionierung und Opferbereitschaft untrennbar miteinander verbunden. Gleichzeitig gibt es unzählige Beispiele, die aufzeigen, wie Generalisten enorm erfolgreich werden, wenn man den Mut zur Fokussierung und Positionierung hat. Weniger ist in der Regel in der Markenführung oft sehr viel mehr.

Welche Rolle spielt die visuelle Positionierung beim Markenaufbau und bei der Markenpflege?

Viele Marken verkaufen sich heute weit unter ihrem Wert und ihrem Potenzial, weil man visuell zu brav ist, weil man sich zu sehr an Branchenregeln hält. Speziell am Point of Sale macht es enorm Sinn, wenn man farblich a la Coca-Cola (rot), Milka (lila) oder Weihenstephan Milchprodukte (königsblau) heraussticht. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Gustavo Gusto waren sicher die kreativen und übergroßen Pizzaschachteln mit Sprüchen wie „Eine echte Steinofenbarung“, „Wir nehmen nur Mozzarella, alles andere ist Käse“ oder „Die Salami ist vom Rind. Der Geschmack vom Feinsten“. Visuelle Marktführerschaft wird leider von vielen Markenverantwortlichen immer noch unterschätzt. Wichtig dabei: Es geht nicht unbedingt um das Logo oder das Design, es geht um den wichtigsten visuellen Kundenkontaktpunkt. Für Flixbus sind etwa die grünen Busse aus dieser Perspektive wichtiger als das Logo.

Warum sollten starke Marken ein klar definiertes Marken- oder Positioning-3-Eck besitzen?

Wenn man heute über die strategische Ausrichtung einer Marke für die Zukunft nachdenkt, sollten drei Marken-Eckpfeiler perfekt zusammenspielen, nämlich die verbale Positionierung, die visuelle Positionierung und der Markenname. Die verbale Positionierung gibt dabei ganz klar die Richtung vor und sollte durch die visuelle Positionierung und den Markennamen verstärkt werden.

Nur statt diese drei Eckpfeiler fokussiert auf den Punkt bzw. auf Wort und Bild zu bringen, verlieren sich viele Marken in komplexen Markenstatements, die zwar oft genial aussehen, aber niemals echte Kraft entwickeln, weder am Markt noch im Unternehmen selbst.

Worauf sollte man beim Markennamen achten?

Starke Markennamen sollten kurz, einfach, differenzierend, suggestiv, visuell, international einsetzbar und als Wortmarke schutzfähig sein. Wichtig ist auch hier, dass ein Marktführer anders denken und handeln sollte als ein Nicht-Marktführer. Der Pionier und Marktführer sollte auf einen Namen setzen, der perfekt zur Produktkategorie passt, ohne dass dieser aber beschreibend ist. Nicht-Marktführer sollten auf einen Namen setzen, der sich klar vom Marktführer differenziert. So gesehen war Apple in den 1970er Jahren ein genialer Name gegen IBM und Co. Speziell bei Dienstleistungen oder auch Software kann es zudem enorm Sinn machen, dass man einen visuellen Namen wählt, wie Red Hat für Linux-Software.

Wie erkennt und entwickelt man einen starken Slogan für die eigene Marke?

Auch hier sollte man von der eigenen Marktposition ausgehen. Dazu sollte man sich die Ergebnisse einer Studie der Marketingexperten Brady T. Hodges, Zachary Estes und Caleb Warren ansehen, in der über 800 Slogans auf ihre Wirkung hin untersucht wurden. Das Ergebnis in aller Kürze: Wirklich bereits bekannte Marken können sich Slogans erlauben, die vor allem gefallen und gemocht werden. Hier spielen auch Kürze und Kreativität eine große Rolle. Für Marken, die neu oder weniger bekannt sind, empfehlen sich eher längere Slogans, die dafür die Marke in unserem Gehirn als relevant abspeichern. Für eine bekannte Marke wie Nike ist „Just do it“ ideal. Für eine Marke, wie es etwa der iPod im Jahr 2001 war, ist „1,000 songs in your pocket“ sehr viel besser.

Warum hat eine starke Positionierungsidee immer Außen- und Innenwirkung?

Nehmen Sie BMW! Fahrfreude ist für BMW viel mehr als nur die Basis für den Slogan „Freude am Fahren“. Es ist die grundlegende Markenphilosophie und damit auch Marken- und Unternehmensidee. Es ist der rote Faden für die Marke nach außen und nach innen und gibt damit auch nach außen und innen die Richtung vor. Wichtiger Punkt dazu: Wenn man so eine Idee mit Außen- und vor allem auch Innenwirkung findet, hat man in der Regel einen echten Gewinner im Sinne der Marken- und Unternehmenspositionierung gefunden.

So läuft ein Positionierungsprojekt
Wie geht man idealerweise bei der Positionierung einer Marke, eines Unternehmens oder einer Organisation vor?
  • Den mentalen Wettbewerbskontext kennen und akzeptieren
  • Das Marken- oder Positioning-3-Eck entwickeln, um eine eigene mentale Spitzenstellung zu erzielen
  • Aus der Positionierung den Slogan oder Claim ableiten
  • Die Positionierung in einen Nutzen oder ein Nutzenbündel übersetzen
  • Die Position mit den dafür notwendigen Maßnahmen intern etablieren
  • Die Position extern in der Kommunikation mit dem richtigen Storytelling auf Kosten des Mitbewerbs etablieren und dauerhaft besetzen
Was sind für Unternehmen oder Organisationen die wichtigsten Fragestellungen bei der Entwicklung einer starken Positionierung?
  • Welche Position besitzt unsere Marke heute in Relation zum Wettbewerb in den Köpfen der Kunden?
  • Welche Position sollte unsere Marke in Zukunft in Relation zum Wettbewerb in den Köpfen der Kunden besitzen?
  • Wie sieht das ideale Marken- oder Positioning-3-Eck dazu aus?
  • Wie sieht der ideale Markenslogan oder -claim dazu aus?
  • Welche Beweise, Referenzen haben wir, um die angestrebte Position glaubwürdig zu unterstreichen?
  • Welche Veränderungen, Maßnahmen müssen wir intern vornehmen?
  • Was müssen wir an unserem Außenauftritt verändern, um diese Position (auf Kosten des Mitbewerbs) zu etablieren und dauerhaft zu besetzen?
Woher dieses Denken kommt
Was kann man von erfolgreichen Marken für die eigene Marke lernen?

Wer den Erfolg einer Marke wirklich verstehen will, muss deren Erfolgsgeschichte im mentalen Kontext verstehen. Marke wirkt immer zeitversetzt. Es dauert, eine Marke zu bauen. Es dauert auch, eine Marke zu zerstören. Wer den Erfolg von BMW verstehen will, muss sich in die 1960er Jahre begeben. Wer den Erfolg von Dr. Best verstehen will, muss sich in die 1980er Jahre begeben. Wer den Erfolg von Rolex verstehen will, muss sich in die 1920er Jahre begeben. Wer den Erfolg von Nike verstehen will, muss das Jahr 1971 aufsuchen.

Was war für Positioning-Guru Al Ries das wichtigste Positionierungsprinzip?

In den Büchern „Positioning: The Battle for Your Mind“, „The 22 Immutable Laws of Marketing“ und „The 22 Immutable Laws of Branding“ definierte er gemeinsam mit Jack Trout bzw. Laura Ries die grundlegenden Prinzipien der Positionierung. Aber zwei davon waren ihm besonders wichtig, nämlich das Prinzip der Kategorie oder Divergenz und das Prinzip des Fokus.

Beide Prinzipien waren ihm so wichtig, dass er ihnen jeweils ein eigenes Buch widmete, nämlich „The Origin of Brands“ und „Focus: The Future of Your Company Depends on It“. Das Prinzip der Kategorie war ihm deshalb so wichtig, weil die größten Markenerfolge dieser Erde darauf beruhen. Das Prinzip des Fokus wiederum ist das Schlüsselprinzip, wenn man die eigene Marke wirklich auf den Punkt bringen möchte.

Artikel und Kommentare

Über 30 Jahre veröffentlichte Analysen

Neben seiner Beratungs- und Vortragstätigkeit hat Michael Brandtner seit 1993 hunderte von Kommentaren und Fachartikel zu den Themen Markenpositionierung und Markenführung geschrieben. Hier ein kleiner Auszug (auch von Artikeln gemeinsam mit Al Ries und Laura Ries):

Michael Brandtner im Interview

Im Gespräch mit Michael Brandtner (YouTube)

Michael Brandtner, Positioning Consultant

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